Startseite Gang des Strafverfahre... Allgemeines 

Allgemeines

Durch das Verkehrsstrafrecht werden bestimmte, besonders schwerwiegende Verkehrsverstöße unter Strafe gestellt. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass derjenige, der einen Straftatbestand rechtswidrig und schuldhaft verwirklicht, für sein normwidriges Verhalten mit einer vom Staat anzuordnenden Strafe belegt werden soll.

Eine Strafe ist eine schwerwiegendere Sanktion als das Bußgeld oder das Verwarnungsgeld im Ordnungswidrigkeitenverfahren, das für den Betroffenen lediglich als "Denkzettel" dienen soll. Es gibt besondere Straftatbestände, die speziell normwidriges Handeln im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr unter Strafe stellen. Diese verkehrsspezifischen Straftatbestände sind teilweise in Spezialgesetzen wie dem Straßenverkehrsgesetz (StVG) oder im Pflichtversicherungsgesetz (PflVersG) enthalten. Eine Vielzahl von überaus praxisrelevanten, verkehrsspezifischen Straftatbeständen findet man im Strafgesetzbuch (StGB).

Bei Straftaten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr sieht das Gesetz neben der Möglichkeit einer Geldstrafe auch Freiheitsstrafe vor, die bis zu zehn Jahre betragen kann. Als Nebenstrafe kann das Gericht die Entziehung der Fahrerlaubnis anordnen. Ein verkehrsrechtliches Strafverfahren kann also zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Aus diesem Grund sollte die Verteidigungsstrategie im Strafverfahren von Anfang an sorgfältig bedacht und vorbereitet werden. Es dürfte sachgerecht sein, möglichst frühzeitig einen Rechtsanwalt mit der Vertretung im Strafverfahren zu beauftragen.


| Gesetzliche Grundlagen »
   
in Kooperation mit verkehrsportal.de Druckversion anzeigen