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Wie kann man sich auf die MPU vorbereiten?

Es gibt zur Vorbereitung auf die MPU zahlreiche Ratgeber-Bücher und eine Vielzahl von vorbereitenden Kursen. Empfehlenswert ist z.b. das Buch von Carmen Liebs "Pomillefahrt mit Folgen", das bereits in dritter Auflage erschienen ist.

Die Kurse zur Vorbereitung der MPU müssen von dem Betroffenen neben den Kosten für die eigentliche MPU selbst getragen werden. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich auf die MPU durch (kostenpflichtige) Maßnahmen, z.B. verkehrspsychologische Beratung, vorzubereiten. Daneben kann es bei einer Alkoholproblematik sinnvoll sein, so früh wie möglich mit dem Trinken aufzuhören und sich durch sofort zu beginnende, regelmäßige Laboruntersuchungen des Blutes den Nachweis der Abstinenz zu verschaffen. Die Anforderungen, die bei der MPU für ein positives Gutachten an den Betroffenen gestellt werden, sind so komplex, dass aus eigener Anstrengung, selbst bei gutem Willen, nur selten eine positive Begutachtung erreicht werden kann.

Unter der großen Anzahl der Kursanbieter gibt es auch einige "schwarze Schafe" oder "Abzocker", deren Interesse zumindest auch darauf gerichtet ist, dem Betroffenen möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Es ist in der Praxis für den Betroffenen nicht einfach, zu beurteilen, ob eine angebotene Vorbereitungsmaßnahme sinnvoll ist, und ob der Preis der Maßnahme angemessen ist. Vorsicht dürfte jedenfalls bei solchen Angeboten angebracht sein, die ein positives Gutachten "garantieren". Hier ist die zunächst verlockende Garantie in der Praxis oft wertlos. Seriöse Anbieter von Vorbereitungsmaßnahmen wissen, dass eine Erfolgsgarantie für ein positives Gutachten nicht sinnvollerweise abgegeben werden kann.

Als Anlaufstelle für die Beratung über Vorbereitungsmaßnahmen kann der gemeinnützige Verein BAF e.V. genannt werden, der es sich zum Ziel gemacht hat, Aufklärungsarbeit im Zusammenhang mit der MPU-Problematik zu leisten. Der gemeinnützige BAF e.V. wurde von der MPU-Betroffenen Carmen Liebs gegründet. Carmen Liebs hat am eigenen Leib erfahren, mit welchen Schwierigkeiten die Anordnung einer MPU für den Betroffenen verbunden sein kann. Über den BAF e.V. werden auf Wunsch Anlaufstellen für Maßnahmen zur Vorbereitung auf die MPU benannt. Der BAF e.V. unterhält im Internet ein Informationsangebot unter der domain (www) „baf-ev.de“.


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