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Kostentragung durch Dritte

Soweit im Rahmen einer Rechtsschutzversicherung (RSV) Versicherungsschutz besteht und eine entsprechende Deckungszusage der Versicherung vorliegt, braucht der Mandant für die Tätigkeit des Rechtsanwalts bei strafzettel.de in aller Regel nichts zu bezahlen.

Der Rechtsanwalt bei strafzettel.de rechnet dann wegen seiner Gebühren direkt mit der Rechtsschutzver-sicherung ab. Der Mandant kann in solchen Fällen einen Rechtsanwalt damit beauftragen, z.B. in einem Bußgeldverfahren wegen eines Rotlichtverstoßes tätig zu werden, ohne dass dem Mandanten dadurch irgendwelche Kosten entstehen. Im Falle eines Freispruchs im Buß-geldverfahren oder im Strafverfahren sind die Kosten des Verfahrens, einschließlich der not-wendigen Auslagen des Betroffenen oder Angeklagten von der Staatskasse zu tragen. Auch in diesen Fällen muß dann der Mandant für die Tätigkeit des Rechtsanwalts nichts bezahlen, es sei denn, dass der Mandant auf Grund einer entsprechenden Honorarvereinbarung noch wei-tergehende Honorarzahlungen an den Rechtsanwalt zu erbringen hat. Dies ist bei einer Beauf-tragung des Rechtsanwalts bei strafzettel.de grundsätzlich nicht der Fall.

Setzt der Rechtsanwalt für seinen Auftraggeber mit Erfolg Schadensersatzansprüche gegen einen Unfallbeteiligten durch, so stellen die insoweit angefallenen Rechtsanwaltsgebühren einen Teil des von dem Unfallgegner bzw. dessen Versicherung zu ersetzenden Schadens dar. Der Unfallgegner bzw. dessen Versicherung tragen dann also auch die im Zusammenhang mit der Beauftragung des Rechtsanwalts angefallenen gesetzlichen Gebühren des Rechtsanwalts. Auch insoweit braucht der Mandant im Ergebnis für die Tätigkeit des Rechtsanwalts nicht zu bezahlen, weil auch hier eine Kostentragung durch Dritte erfolgt.


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