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Freie Wahl des Rechtsanwalts

Besteht Versicherungsschutz aus einer Rechtsschutzversicherung (RSV), so hat der Versicherte das Recht, den Rechtsanwalt, den er beauftragen möchte, selbst auszuwählen. Die RSV kann dem Versicherten somit auch nicht vorschreiben, welcher Rechtsanwalt zu beauftragen ist. Der Versicherte ist also nicht verpflichtet, einen bestimmten Rechtsanwalt zu beauftragen, damit die Gebühren von der RSV übernommen werden.

Sofern die RSV auf Wunsch des Ver-sicherten unverbindlich einen oder mehrere geeignete Rechtsanwälte für die Fallbearbeitung des Falles empfiehlt, ist der Versicherte an die Empfehlung nicht gebunden. Es steht dem Versicherten im Rahmen der Rechtsschutzversicherung immer frei, den Rechtsanwalt, den er beauftragen möchte, selbst auszusuchen. Das muß auch so sein, weil eine Vertrauensgrundlage zwischen Rechtsanwalt und Mandant wohl nicht vorhanden wäre, wenn der Mandant gezwungen wäre, eine bestimmten Rechtsanwalt zu beauftragen.

Eine andere Frage ist die Frage, ob der von dem Rechtschutzversicherten gewählte Rechtsanwalt auch dazu bereit ist, den konkreten Fall „auf Rechtsschutzversicherung“ zu bearbeiten, also mit der Zusage, ausschließlich gegenüber der Rechtsschutzversicherung Honorarforderungen geltend zu machen. Dies ist sinnvollerweise möglichst beim ersten Kontakt zwischen dem Mandanten und dem Rechtsanwalt zu klären.


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