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Allgemeines zur Entziehung der Fahrerlaubnis


Die Entziehung der Fahrerlaubnis erfolgt, wenn der Inhaber der Fahrerlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist. Bei der Entziehung der Fahrerlaubnis durch die Behörde oder durch das Gericht erlischt die entzogene Fahrerlaubnis endgültig. Dann hat der Betreffende nicht mehr die Berechtigung, fahrerlaubnispflichtige Fahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Bei entzogener Fahrerlaubnis (aber nicht bei Fahrverbot!) darf aber weiterhin ein Mofa geführt werden, sofern der Betroffene eine Mofa-Prüfbescheinigung hat, oder eine solche Prüfbescheinigung auf Grund der Übergangsbestimmungen nicht benötigt, weil er vor dem 01.04.1980 das 15. Lebensjahr vollendet hat.

Der Betroffene ist aber erst wieder berechtigt, Kraftfahrzeuge zu führen, wenn ihm eine neue Fahrerlaubnis erteilt wurde. Die neue Fahrerlaubnis muss von dem Betreffenden beantragt werden. Im Verfahren über die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis wird die Beibringung eines MPU-Gutachtens angeordnet, wenn die Voraussetzungen hierfür vorliegen. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn die Fahrerlaubnisbehörde Kenntnis davon erlangt, dass der Betreffende bereits wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen hat. Wer trotz entzogener Fahrerlaubnis Fahrzeuge führt, macht sich strafbar. Die Behörde kann Bedingungen und eine Sperre für die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis festsetzen. Auch das Gericht kann eine Sperre verhängen, d.h. eine Frist, vor deren Ablauf eine neue Fahrerlaubnis nicht erteilt werden darf.


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