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Rechtsfolgen

Die Rechtsfolgen von Geschwindigkeitsüberschreitungen hängen in erster Linie davon ab, um wie viele km/h die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde und ob die Tat fahrlässig oder vorsätzlich begangen wurde. Es kommen als Rechtsfolge ein Verwarnungsgeld oder ein Bußgeld mit oder ohne Fahrverbot in Betracht. Im Falle eines Bußgelds erfolgt auch eine Eintragung von mindestens einem Punkt in das Verkehrszentralregister. Das Bußgeld wird erhöht, wenn der Betroffene in der Vergangenheit bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist. Das Fahrverbot kann je nach Schwere des Verstoßes ein bis drei Monate betragen. Der Bußgeldkatalog sieht für den Regelfall die entsprechenden Rechtsfolgen vor. Zur einfachen Ermittlung der Rechtsfolgen von Geschwindigkeitsüberschreitungen wird auf den Bußgeldrechner verwiesen, der über die Startseite von strafzettel.de abrufbar ist.

Zu beachten ist im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsüberschreitungen die weithin unbekannte Vorschrift des § 4 Absatz 2 Satz 2 Bußgeldkatalog-Verordnung. Danach ist für den Regelfall ein Fahrverbot (abweichend von den Regelwerten des Bußgeldkatalogs) schon dann vorgesehen, wenn der Fahrer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begeht.


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